Kanzlei Schumacher - Berlin 
                               aus d. Satzung des Vereins
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aus d. Satzung

§ 2  Vereinszweck

Zweck des Vereins ist:

1. Die individuelle Einzel- und oder Gruppenbetreuung von  "psychisch Kranken” im Sinne einer Hilfestellung zur Bewältigung psychischer Krisen, Hilfestellung bei lebens- praktischen Erfordernissen - je nach Gegebenheit im häuslichen Umfeld, im Kranken- haus oder sonstigen Einrichtungen, wie z. B. Wohngemeinschaften, Übergangswohn- heimen etc., als unmittelbare, selbstlose Unterstützung der Betroffenen, der Psychiatrieerfahrenen. Die Einzelbetreuung versteht sich insoweit als Zusatzmaßnahme zu eventuellen ärztlichen, medikamentösen oder psychotherapeutischen Maßnahmen, kann aber auch unabhängig von diesen genutzt werden. Der Verein möchte die Möglichkeit von Einzelbetreuung bieten, die auch unabhängig von offiziellen Kostenträgern und langwierigen Beantragungsverfahren schnell, unbürokratisch und flexibel zur Verfügung gestellt werden kann.

2. Die soziale Integration/ Rehabilitation, von  "psychisch Kranken", welche den schulischen und beruflichen Bereich ebenso erfaßt wie den allgemeinen sozialen.
Das Ziel ist dabei darauf ausgerichtet, den Psychiatrieerfahrenen in die Lage zu versetzen, eine Lebensform und Lebensstellung, die ihm entspricht und seiner würdig ist, im Alltag, in der Gemeinschaft und im Beruf zu finden bzw. wiederzuerlangen.

3. Die konkrete Eingliederungshilfe durch die Einrichtung und Führung von Übergangs- wohnheimen o.ä. und/oder betreuten Wohngemeinschaften o.ä. für Psychiatrieerfahrene sowie das Unterbreiten von Behandlungs- und Betreuungsangeboten für Psychiatrieerfahrene

4. Der Aufbau einer Daten-/ Dokumentationsbank, die später als Forschungsgrundlage für sinnvolle Angebote im psychiatrischen Bereich dienen soll.
 

§ 4  Maßnahmen zur Zweckverwirklichung

Zur Verwirklichung der unter § 2 angegebenen Zwecke des Vereins sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

    1. Gewinnung, Motivierung von Mitarbeiter/Betreuern sowohl gegen Entgelt als auch ehrenamtlich; je nach Eignung und Erfordernis sollen sowohl Fachkräfte als auch ”Laien” engagiert werden
    2. Auswahl, Vermittlung von geeigneten ”Laienbetreuern” und qualifizierten Be- treuern
    3. Einrichtung und Betreiben von Übergangswohnheimen o.ä. und betreuten Wohngemeinschaften o.ä. für Psychiatrieerfahrene
    4. Gewinnung, Motivierung von Spendern und Sponsoren
    5. Vorstellung des Angebotes bei den Betroffenen, der allgemeiner Öffentlichkeit und der Fachöffentlichkeit
    6. Auswahl der an Einzelbetreuung Interessierten
    7. Begleitung, ggf. Einarbeitung und Schulung der Betreuer
    8. Aufbau der Datenbank, Führung derselben

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